Bücher aus dem Feuer

Foto (Ausschnitt): Johannes-Kirchengemeinde

Von März bis November 1933 fanden deutschlandweit über 165 Bücherverbrennungen durch Nationalsozialisten statt. Einen Höhepunkt erreichten die Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933, als in Berlin sowie in achtzehn weiteren Universitätsstädten tausende Bücher verbrannt wurden, die nicht ins nationalsozialistische Weltbild passten, darunter Werke jüdischer, pazifistischer, feministischer und sozialkritischer Autorinnen und Autoren. Die Lesung im Rahmen der […]

Von März bis November 1933 fanden deutschlandweit über 165 Bücherverbrennungen durch Nationalsozialisten statt. Einen Höhepunkt erreichten die Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933, als in Berlin sowie in achtzehn weiteren Universitätsstädten tausende Bücher verbrannt wurden, die nicht ins nationalsozialistische Weltbild passten, darunter Werke jüdischer, pazifistischer, feministischer und sozialkritischer Autorinnen und Autoren.

Die Lesung im Rahmen der Glanzlicht-Gottesdienste lässt einige dieser Stimmen – darunter die von Erich Kästner, Else Lasker-Schüler, Bertolt Brecht, Erich Maria Remarque, Rosa Luxemburg – hörbar werden und spannt mit Auszügen aus dem Roman „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury einen weiten Bogen in Gegenwart und Zukunft, der die Aktualität des Themas eindrücklich vor Augen führt. In Improvisationen von Stephanie Troscheit finden die Texte einen musikalischen Klangraum.

Die Lesung beginnt am Samstag, 9. Mai 2026, um 18 Uhr in der Immanuelkirche Bad Godesberg, Tulpenbaumweg 2-4.

Für das Vorbereitungsteam: Beatrice Fermor und Ingmar Jochem