Besser nicht krank werden

Armut macht krank. Gleichzeitig führt Armut in der Regel zu einer schlechteren medizinischen Versorgung. Das Ergebnis: Arme Menschen sterben früher. Die 3-Klassen-Medizin ist Thema der Diakonischen Konferenz am Aschermittwoch, 18. Februar, in Rheinbach. Gesundheit hat für den Mediziner Dr. Gerhard Trabert stets eine soziale Komponente. Diese stellt der vielfach für sein Engagement geehrte Professor in […]

Armut macht krank. Gleichzeitig führt Armut in der Regel zu einer schlechteren medizinischen Versorgung. Das Ergebnis: Arme Menschen sterben früher. Die 3-Klassen-Medizin ist Thema der Diakonischen Konferenz am Aschermittwoch, 18. Februar, in Rheinbach.

Gesundheit hat für den Mediziner Dr. Gerhard Trabert stets eine soziale Komponente. Diese stellt der vielfach für sein Engagement geehrte Professor in seinem Eingangsvortrag bei der Diakonischen Konferenz in Rheinbach vor. Wie in jedem Jahr laden das Diakonische Werk Bonn und Region sowie die Kirchengemeinden Rheinbach, Meckenheim und Swisttal zum sozialpolitischen Aschermittwoch. Dieses Mal steht die gesundheitliche Versorgung sozial Benachteiligter Menschen im Fokus. Sowohl über den Vortrag aus der Praxis von Trabert sowie in Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten können sich die Gäste dem Thema aus verschiedenen Gesichtspunkten nähern. Als so genannter „Wohnungslosenarzt“ ist es Trabert gelungen, mit einem niedrigschwellig angelegten Konzept eine medizinische Versorgungslücke zu schließen. Der Grundgedanke: „Kommt der (arme) Patient nicht zum Arzt, muss der Arzt zum Patienten gehen.“ Das Team um den Mainzer Mediziner geht dahin, wo die Menschen sind und leistet ärztliche Hilfe.

Nach einem kurzen Austausch im Plenum gibt es beim traditionellen Fischessen die Gelegenheit zum informellen Gespräch.

Die Diakonische Konferenz zum Thema „Besser nicht krank werden – Die Auswirkungen der 3-Klassen-Medizin“ beginnt am Mittwoch, 18. Februar 2015, um 16 Uhr, in der Gnadenkirche Rheinbach, Ramershovener Straße 6.

Anmeldung erbeten im Diakonischen Werk bei Christine Breuers, Mail christine.breuers@dw-bonn.de, Telefon 0228 2280810.

Andrea Hillebrand

 
 

 

EB/gar / 30.01.2015

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