Bad Godesberg und die Voreifel haben gewählt
Am Wahltag: Blick ins Wahlzentrum der Johannes-Kirchengemeinde. Foto: Kirchengemeinde
Am Sonntag war die Wahl und viele haben abgestimmt, um die Leitung ihrer Kirchengemeinde mitzubestimmen. Mit 19,9 Prozent war die Wahlbeteiligung in der Johannes-Kirchengemeinde Bad Godesberg am höchsten. Interessant: Unter den 624 abgegebenen Stimmen hatten die Briefwähler:innen mit 538 ganz deutlich die Nase vor.
In der Erlöser- Kirchengemeinde Bad Godesberg wurde mehrheitlich online abgestimmt. Auch hier kann sich die Wahlbeteiligung mit 19,5 Prozent wirklich sehen lassen. Mehrheitlich online war sowieso der Trend, auch in der Heiland-Kirchengemeinde Bad Godesberg (Wahlbeteiligung 14,5 Prozent) oder in Euskirchen (Wahlbeteiligung 8,5 Prozent). In Rheinbach (Wahlbeteiligung 13,2 Prozent) hielten sich online und vor Ort etwa die Waage. Auch in Swisttal wurde in zwei von drei Wahlbezirken online gewählt (Wahlbeteiligung 15,5 Prozent). Im Wahlbezirk I waren genau so viele Kandidierende wie Platze, somit gelten sie als gewählt.
In den übrigen Kirchengemeinden des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel standen die Mitglieder der neuen Presbyterien bereits im Vorfeld fest. Es gab dort genauso viele Bewerberinnen und Bewerber wie Plätze in den Leitungsgremien, so dass sie als gewählt galten.
In den Kirchengemeinden Bad Münstereifel, Flamersheim, Meckenheim, Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg. Wachtberg, Weilerswist und Zülpich gelten alle, die sich für das Presbyteriumsamt beworben hatten, als gewählt. Das hatte der Kreissynodalvorstand (KSV) des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel entschieden. Der Hintergrund:
Insgesamt waren in den dreizehn Presbyterien im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel 132 Plätze zu besetzen. Dafür haben sich insgesamt 142 Kandidierende gefunden. „Wir freuen uns, dass es auch für die kommenden Jahren so viele Frauen und Männer gibt, die im Ehrenamt bereit sind, unsere Gemeinden kompetent und engagiert zu leiten“, betont die Superintendentin des Kirchenkreises, Claudia Müller-Bück.
Alle ehrenamtlichen Mitglieder der neuen Presbyterien für die Amtszeit bis 2028 werden am 10. oder am 17. März 2024 in Gottesdiensten der Gemeinden eingeführt. Bis dahin bleiben die bisherigen Presbyterien im Amt.
Die Namen der Gewählten veröffentlichen die Kirchengemeinden auf ihren Webseiten.