Ausstellung „Karl Barth 2019. Gott trifft Mensch“

Abbildung: www.karl-barth-jahr.eu

Zum 50. Todestag von Karl Barth: Ausstellung und Vortrag in Zülpich –

Prof. Dr. Karl Barth gilt als „Kirchenvater des 20. Jahrhunderts“. Von 1930 – 1934 lehrte er Evangelische Theologie an der Bonner Uni und geriet in die Auseinandersetzung der Evangelischen Kirche mit dem Nationalsozialismus. Als Presbyter der Evangelischen Kreuzkirchengemeinde entwickelte er zu dieser Zeit die „Barmer Theologische Erklärung“, der wichtigsten theologischen Auseinandersetzung der Evangelischen Kirche mit der Nazi-Ideologie. Barth erhielt schließlich Lehr- und Redeverbot und mußte Deutschland verlassen.

Am 10. Dezember war sein 50. Todestag.  Aus diesem Anlass ist vom 20. Januar bis zum 3. Februar 2019 die Wanderausstellung „Karl Barth 2019. Gott trifft Mensch“ im Gemeindezentrum Zülpich, Frankengraben 41, im Foyer zu sehen und nach den Gottesdiensten und zu Bürozeiten zugänglich.

„Der Zug am Glockenseil“

Um das Leben und die Denkanstöße Karl Barths lebendig werden zu lassen, lädt die Kirchengemeinde wir zu einem Vortrag ein, der die Ausstellung begleitet und erläutert. Pfarrer Dr. Johannes Voigtländer, Beauftragter für das Karl-Barth-Jahr beim Reformierten Bund, führt in das Leben und Wirken Barths ein.

Der Titel des Vortrags spielt auf eine Begebenheit aus Barths Leben an: Als Junge kletterte er einmal einen Kirchturm hinauf und hielt sich dabei an einem Seil fest. Dieses brachte plötzlich die Glocke zum Läuten —eine Begebenheit, die Barth später auf seine Theologie deutete, die auch unversehens eine theologische Neubesinnung mit großer Tragweite in Bewegung brachte.

Der Vortrag beginnt am Montag, 28. Januar 2019, um 19.30 Uhr, im Zülpicher Gemeindesaal, Frankengraben 41, statt. Eintritt frei.

EB/gar

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 17. Januar 2019