Außergewöhnliches Kollektenergebnis

Das Angebot war schon ungemein großzügig. Das Ergebnis ist einzigartig. Je 24.000 Euro erhalten „Brot für die Welt“ und die Evangelische Thomasstiftung Bad Godesberg aus der Weihnachtskollekte.

Der Reihe nach: Ein Spender hatte zugesagt, den Erlös der Kollekte für „Brot für die Welt“ in gleicher Höhe für die Evangelische Thomasstiftung Bad Godesberg zu spenden. In die sieben Gottesdienste der drei Gottesdienststätten – Christuskirche, Pauluskirche und Thomaskapelle – brachten viele Gemeindemitglieder einen Briefumschlag mit. Durch das viele Münzgeld wurden die Kollektenkörbe außerordentlich schwer, wie die Gemeinde jetzt mitteilt. Andere überwiesen ihre Spende. Nach der Auszählung ist klar: Für die 54. Brot-für-die-Welt-Aktion „Land zum Leben – Grund zur Hoffnung“ erbrachte die Kollekte einen Betrag von exakt 24.074,73 Euro. Dieses Geld kommt nun Kleinbauern und deren Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika zugute.

Die Evangelische Thomasstiftung Bad Godesberg darf sich zusätzlich über die großzügige Spende eines jungen Unternehmens freuen: Die G 2000 Handel GmbH überwies den Betrag von 24.000 Euro jetzt an die kircheneigene Stiftung und unterstützt damit viele Projekte in der evangelischen Thomaskirchengemeinde. Der Geschäftsführer des Unternehmens Bassam Doukmak hatte am Rande der Kabarettistischen Glaubenswoche im Herbst 2012 in der Pauluskirche Pfarrer Siegfried Eckert angesprochen und ihn gefragt, ob er sich vorstellen könne die Heiligabendkollekte zu „hebeln“. Pfarrer Eckert dazu: „Ich muss wohl erst etwas ratlos geguckt haben und fragte zurück, was die großzügigen Spender damit meinten“. Als er die Idee von Bassam Doukmak erläutert bekam, war er natürlich begeistert von dieser „wahrlich weihnachtlichen Geschichte“. Pfarrer Oliver Ploch sagt: „Viele unserer Gemeindemitglieder waren angerührt und haben sich zu vielen Spenden bewegen lassen durch so viel Gemeinschaft und Gemeinsinn.“

 
Thomas-Kirchengemeinde
 

 

ekir.de / neu, Foto Heinrich Buttler / 17.01.2013 / 24.01.2013

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 17. Januar 2013