Anfang mit Adam und Eva

Ein Juwel unter den geschnitzten Krippen ist die große Eichenholzkrippe der Heiland-Kirchengemeinde. Sie ist noch bis Sonntag, 20. Januar, zu besichtigen. Außerdem gibt es wieder „Musik an der Krippe“ und Vorlesen für Jung und Alt.

Über 100 Figuren spannen den großen Bogen von Gottes Heilsbotschaft, angefangen von Adam und Eva im Paradies bis zum Jesuskind in der Krippe. Das Material, schwer zu bearbeitendes Eichenholz, gibt dem Ensemble des Schnitzers Albert Nadolle (1913-2003) seinen unverwechselbaren Charakter. Zu besichtigen ab 25. Dezember nach den Gottesdiensten, Domhofstraße, sowie an allen Freitagen, Samstagen und Sonntagen von 15 bis 18 Uhr, bis 20. Januar. Öffentliche Führungen jeweils samstags um 15 Uhr. Termine für Gruppen auch unter 0228-94744305.

Die Krippe enthält Figuren des Alten und Neuen Testaments sowie Figuren, die in anderen Krippen so nicht vorkommen, etwa König David, die Königin von Saba, Maria und Elisabeth, viele große und kleine Tiere und einen Juchheisser, eine Figur aus dem alpenländischen Raum. Eher eine Ausnahme als Krippenfigur ist auch die heidnische Seherin Sybille, die nach antiker Überlieferung eine Weissagung von der Geburt eines Knaben aus einer Götterwelt entstammenden Jungfrau gemacht hat.
Alle Figuren sind von Hand geschnitzt und aus Spenden anlässlich einer Trauung, Taufe oder eines Jubiläums finanziert worden. So haben viele Ungenannte dazu beigetragen, dass die Krippe in der Weihnachtszeit zu den Sehenswürdigkeiten weit über Bad Godesberg hinaus gehört.

Beliebt ist auch die seit über 20 Jahren bestehende musikalische Reihe „Musik an der Krippe“, die sowohl an Heiligabend, 24. Dezember, um 22.30 Uhr, am Ersten Weihnachtstag, 25. Dezember, um 10 Uhr, an Silvester, 31. Dezember, um 18 Uhr, sowie an den Sonntagen, 6., 13. und 20. Januar 2013, um 18 Uhr erklingen wird.

In der Ferienzeit gibt es Geschichten an der Krippe für jung und alt, und zwar am Dienstag, 27. Dezember, und am Mittwoch, 2. Januar, jeweils um 16 Uhr.

 
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Heinrich Fleischer/gar / 18.12.2012

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Geschrieben von Pressereferat BGV am 18. Dezember 2012