Am Schmerzfluss Ufer bauen

17. Februar: Ob Enttäuschung oder Einsamkeit, Liebeskummer oder Wehmut, Tod und Trauer: Es gibt viele Situationen im Leben, in denen wir Trost brauchen. Und dann kommt einer, klopft uns auf den Rücken und sagt hilflos: „Wird schon wieder!“ Doch Trost heißt nicht, dass alles gut wird, schreibt Gabriele von Arnim. „Trost heißt, am Schmerzfluss Ufer […]

17. Februar: Ob Enttäuschung oder Einsamkeit, Liebeskummer oder Wehmut, Tod und Trauer: Es gibt viele Situationen im Leben, in denen wir Trost brauchen. Und dann kommt einer, klopft uns auf den Rücken und sagt hilflos: „Wird schon wieder!“ Doch Trost heißt nicht, dass alles gut wird, schreibt Gabriele von Arnim. „Trost heißt, am Schmerzfluss Ufer bauen, Liegeplätze, an denen man den Kahn anbinden, aussteigen und sich ausruhen kann.“

Diese „Liegeplätze“ in Form von Musik, Liedern und Texten bringen Annette Ferber (Klavier, Orgel), Joana Hermann (Violine) und Anja Martin (Rezitation) an diesem Abend zu Gehör: Eine Konzertlesung zugunsten des Hospizvereins Bonn, der Menschen in der letzten Lebensphase
begleitet und Trauernden beisteht.

Das Konzert beginnt am Samstag, 17. Februar 2024, um 19 Uhr in der Pauluskirche Bad Godesberg, In der Maar 7. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

EB/gar