Am Ende wissen, wie es geht

Foto: Immanuel Malcharzyk / fundus-medien

12. Dezember: Wie in einem Erste-Hilfe-Kurs werden Wissen und praktische Handlungsmöglichkeiten für die Begleitung Sterbender vermittelt. Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln Basiswissen und Orientierung, sowie einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Neben Grundwissen wird dazu ermutigt, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was alle […]

12. Dezember: Wie in einem Erste-Hilfe-Kurs werden Wissen und praktische Handlungsmöglichkeiten für die Begleitung Sterbender vermittelt. Letzte-Hilfe-Kurse vermitteln Basiswissen und Orientierung, sowie einfache Handgriffe. Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, die auch in der Familie und der Nachbarschaft möglich ist. Neben Grundwissen wird dazu ermutigt, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Mögliche Beschwerden werden thematisiert, die Teil des Sterbeprozesses sein können, und wie Linderung möglich ist. Möglichkeiten und Grenzen des Abschiednehmens werden besprochen.

Der Kurstag ist als Vortrag mit vier Themenblöcken und Fragerunden angelegt. Die Moderation übernehmen mit Tina Müller und Jonas Pelgen zwei zertifizierte Kursleitungen mit Erfahrung in der Hospiz- und Palliativversorgung. Der Erlös kommt je zur Hälfte dem Hospizverein Bonn und dem Haus der Familie zugute und unterstützt die jeweilige Arbeit. 

Der Letzte-Hilfe-Kurs findet am Freitag, 12. Dezember 2025, von 10 bis 14 Uhr beim Hospizverein, Junkerstraße 21 in Bonn-Bad Godesberg statt. Ein freiwilliger Teilnahmebeitrag ist willkommen.

Information und Anmeldung: HAUS DER FAMILIE, Friesenstraße 6, 53175 Bonn, Tel. 0228 373660 oder hdf-bonn.de.

EB/gar