Abschied in Merzbach

Foto: Uta Garbisch

Jugendreferent Rainer Steinbrecher wird am 16. Februar in einem Gottesdienst offiziell verabschiedet. bgv.ekir.de sprach mit ihm über Herausforderungen, Erfolge und die Zukunft. Was war der größte Erfolg, worauf sind Sie besonders stolz? Rainer Steinbrecher: Selber einen großen Erfolg zu nennen ist für mich immer schwer. Das dürfen andere tun. Stolz bin ich aber auf die […]

Jugendreferent Rainer Steinbrecher wird am 16. Februar in einem Gottesdienst offiziell verabschiedet. bgv.ekir.de sprach mit ihm über Herausforderungen, Erfolge und die Zukunft.

Was war der größte Erfolg, worauf sind Sie besonders stolz?

Rainer Steinbrecher: Selber einen großen Erfolg zu nennen ist für mich immer schwer. Das dürfen andere tun. Stolz bin ich aber auf die kollegiale Gemeinschaft und das wertschätzende Miteinander, welches unter den hauptamtlich Mitarbeitenden und den Kolleginnen und Kollegen im Team in Merzbach gepflegt wurde. Wir haben es gemeinschaftlich geschafft, die JuBi Merzbach und die Jugendarbeit auf Kirchenkreissebene und in den Gemeinden trotz Flutkatastrophe und Corona-Einschränkungen, Facharbeitermangel und Sparmaßnahmen auf einem quantitativ hohen Niveau zu halten. Und das geht nur durch gegenseitige Wertschätzung und den offenen Blick für die Bedürfnisse und Sorgen des bzw. der andere/n.

Was waren die größten Herausforderungen?

Die größte Herausforderung lag in der Kombination der Leitungsbereiche JuBi Merzbach und synodales Jugendreferat. Diese beiden Arbeitsbereich haben mich immer wieder vor Herausforderungen gestellt, alles gleichzeitig im Blick zu behalten, Impulse setzen zu können und Veränderungen voranzutreiben. Aber da war ich in der glücklichen Lage, mit Heike Werner, Renate Gilles und am Ende Sandra Vogel Kolleginnen zu haben, die mich uneingeschränkt unterstützt und auch gestützt haben. Eine tiefe Dankbarkeit ruht deswegen dafür in mir.

Was werden Sie in Zukunft für die Landeskirche tun?

Ich übernehme die Stelle eines Bildungsreferenten im Amt für Jugendarbeit der Landeskirche. Mein Dienstsitz ist in Wuppertal, aber mein Büro ist in Koblenz, denn mein Aufgabenbereich erstreckt sich schwerpunktmäßig auf das südliche Rheinland der Rheinischen Landeskirche. Arbeitsbereich wird die jugendpolitische Arbeit auf Landesebene in Rheinland Pfalz für die AEJ RLP sein. Aber natürlich auch Beratung der Kirchenkreise und Gemeinden im Bereich Fundraising, Partizipationsprojekte, Übergang Konfirmandenarbeit und Jugendarbeit, Internationale Jugendbegegungen und sicherlich noch einiges mehr. 

Rainer Steinbrecher wechselte zur Landeskirche. Er ist seit 1. Februar 2025 als Bildungsreferent im Amt für Jugendarbeit für das Rheinland Süd tätig sein. Steinbrecher war seit 2013 synodaler Jugendreferent im Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel. Neben dem Jugendreferat hatte er die Hausleitung der Evangelischen Jugendbildungsstätte Merzbach inne. 

Die Verabschiedungsgottesdienst findet am Sonntag, 16. Februar 2025, um 17 Uhr in der Jugendbildungsstätte Rheinbach-Merzbach, Weidenstraße 18 statt.