Schuldnerberatung hat neue Leitung

Sucht nach Lösungen: Stefanie Aumüller leitet die Schuldnerberatung Bonn. Foto: Diakonie

Den Pandemie-Modus kannte Sozialarbeiterin Stefanie Aumüller schon, als sie dieses Jahr als neue Einrichtungsleitung der Zentralen Schuldnerberatung Bonn ihre Tätigkeit aufnahm. Sie hat über zehn Jahre als Schuldnerberaterin in Köln Verbraucher*innen und Selbstständige auf ihrem Weg unterstützt, schuldenfrei zu werden.

„Jetzt freue ich mich, hier in Bonn die Menschen zu beraten und mit dem Team die Entwicklungen in diesem Feld zu gestalten“, sagt Aumüller motiviert. „Zu Beginn der Corona-Zeit haben die staatlichen Hilfen Eskalationen verhindert. Aber im zweiten Jahr der Pandemie macht sich nun bemerkbar, wie stark die Belastung durch die Folgen von Lockdown und Co. sind“, weiß Stefanie Aumüller.

Das Team der Einrichtung von Diakonie und Caritas berät die Menschen momentan in der Regel per Telefon, Videogespräch oder bei Bedarf persönlich. Eine Erleichterung sei die Verkürzung der Laufzeit der Restschuldbefreiung für Menschen, die eine Privatinsolvenz beantragen, um schuldenfrei zu werden, berichtet Aumüller. Allerdings führe diese Veränderung dazu, dass im laufenden Jahr viele Anträge, die in Erwartung dieses Urteils 2020 noch nicht bearbeitet waren, abzuarbeiten sind, während parallel die neuen Anfragen eintrudeln.

Herausforderungen wie diesen stellt sich die Praktikerin gerne. Denn genau diese Dynamik in dem Themengebiet reizt sie und weckt ihren Ehrgeiz, Lösungen zu entwickeln.

Die Einrichtung ist telefonisch unter 0228-96 96 6-0 oder via E-Mail über: schuldnerberatung@cd-bonn.de zu folgenden Zeiten erreichbar:

montags, mittwochs und donnerstags, 8 bis 14 Uhr
dienstag, 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr
freitags, 8 bis 12 Uhr

Für akute Fragen sind die Berater*innen montags und freitags zwischen 11 und 12 Uhr in der Telefonsprechstunde unter 0228 96 966 55 erreichbar.

Text: Diakonisches Werk Bonn und Region/gar