Friedenserziehung in Palästina

Engagiert sich für Frieden: Sumaya Farhat-Naser. Foto: privat

Vortrag am 5. November: Sumaya Farhat-Naser berichtet über die Situation der Menschen im palästinensisch-israelischen Konflikt. Die Friedensaktivistin engagiert sich in verschiedenen Projekten, in denen sie vor allem Frauen motiviert, eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konfliktes herbeizuführen. Zugleich setzt sie sich für gewaltfreie Friedenserziehung ein.

Sumaya Farhat-Naser, geboren 1948, ist palästinensische Christin, machte an der Internatsschule Talitha Kumi bei Bethlehem Abitur, studierte an der Universität Hamburg Biologie, Geographie und Erziehungswissenschaften und promovierte in angewandter Botanik.

Von 1997 bis 2001 war Farhat-Naser Leiterin des palästinensischen Jerusalem Center for Women, das sich gemeinsam mit der israelischen Gruppierung „Bat Shalom“ für den Frieden engagiert. Davor war sie Dozentin für Botanik und Ökologie an der palästinensischen Universität Bir Zait. Sie hat eine Reihe von Preisen auch in Deutschland für ihre Friedensarbeit bekommen und mehrere Bücher geschrieben, die auch auf Deutsch erschienen sind.

Der Vortrag mit anschließendem Gespräch beginnt am Freitag, 5. November 2021, um 19 Uhr, in der Aula des Amos-Comenius-Gymnasiums, Behringstraße 27, in Bad Godesberg.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Johannes-Kirchengemeinde und ihres Arbeitskreises Palästina–Israel  mit dem Amos-Comenius-Gymnasium. Dort wird werden Schülerinnen und Schüler bereits am Vormittag mit Sumaya Farhat-Naser sprechen.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende für die Reisekosten der Referentin und für ihre Friedensarbeit gebeten. Parken ist auf dem Schulhof möglich.

EB/gar