Stabübergabe

Foto: Verabschiedung und Dank (von links: Diakon Ludger Roos, Gero Nölken, Kurt Zimmermann, Dr. Harald Uhl, Pfarrer Günter Schmitz-Valadier)

Gero Nölken übernimmt die Leitung des Ökumenischen Arbeitskreises Wachtberg.

Nach 25 Jahren in der Leitung der Initiative zur Betreuung von Aussiedlern und Asylbewerbern gemeinsam mit Kurt Zimmermann hat Harald Uhl seine Funktion an Gero Nölken übergeben. Dieser ist selbst langjähriges Mitglied des Arbeitskreises und war zuletzt Vorsitzender des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Wachtberg. Bei den Wahlen im Februar hatte er nicht mehr kandidiert. Er ist unter Telefon (0228) 34 28 40 zu erreichen. Das neue Leitungsteam mit Kurt Zimmermann und Gero Nölken garantiert die effiziente Fortsetzung der langjährigen Integrationsarbeit, so die Verantwortlichen.

Den Schwerpunkt der gegenwärtigen Hilfstätigkeit des Arbeitskreises mit seinen rund 50 Mitgliedern bildet die sogenannte Dritte Säule der aktuellen Flüchtlingsbetreuung in den verschiedenen Ortsteilen Wachtbergs. Dies geschieht gemeinsam mit der Verwaltung der Kommunalgemeinde und dem Ortsverband des Deutschen Roten Kreuzes. In mehreren Sprachkursen in Niederbachem und Pech, mit Unterstützung des Schulunterrichts, mit dem Kleiderpavillon in Ließem, einer wöchentlichen Familienbegegnung für alle Altersgruppen in Berkum und Pech und zahlreichen Beratungsmaßnahmen ist eine umfangreiche Betreuungstätigkeit verbunden. Eine von der Evangelischen Kirchengemeinde finanzierte Teilzeitkraft koordiniert die Angebote. Kontakt: Ilze Daugintyte-Singer, Telefon 0151 213 124 35. Interessierte an ehrenamtlicher Mitarbeit sind willkommen und können sich mit ihr in Verbindung setzen.

Der Ökumenische Arbeitskreis Wachtberg wurde 1990 auf Anregung von Richard Diehl zur Unterstützung von deutschen Aussiedlern aus der Sowjetunion gegründet. Weitere Aufgaben stellten sich durch kurdische und andere Minderheitenfamilien aus der Türkei, die aus  Konfliktzonen nach Deutschland flüchteten. Während der Jugoslawienkriege vertriebenen bosnischen Familien wurden bei der Rückkehr in ihre Heimat mit Geld- und Sachspenden für den Wiederaufbau ihrer häufig völlig zerstörten Häuser unterstützt.

EB/gar