40 Jahre Ökumene in Wachtberg

Engagiert ökumenisch: Dr. Günter Riße (v.l.n.r.), Pfarrer Michael Maxeiner, Pfarrer Günter Schmitz-Valadier und Pfarrerin Kathrin Müller. Foto: Kirchengemeinde

Ein kurzer Gottesdienst erinnerte an eine lange Geschichte: 40 Jahre Ökumene in Wachtberg. Am ersten Adventssonntag blickten Protestanten und Katholiken im Gemeindehaus Niederbachem auf die Anfänge zurück. Alles begann 1980 mit einer musikalischen Sommerandacht. Diese erste ökumenische gottesdienstliche Veranstaltung in Niederbachem initiierten der damalige Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Werner Heuer, Pfarrer Helmut Hofmann und Pfarrer Franz Anton Passmann. Im Laufe der 40 Jahre gab es neben ökumenischen Gottesdiensten und Bibelwochen eine Reihe von ökumenischen Veranstaltungen. Dazu zählen Gesprächsabende zu Fragen der zwischenkirchlichen Praxis, der traditionelle Kreuzweg von Ober- nach Niederbachem und zwei ökumenische Gemeindefeste.

Die Jubiläumspredigt hielt Dr. Günter Riße. Der Leiter der Diakonenausbildung des Erzbistums Köln erinnerte darin an die schmerzliche Tatsache, dass eine gemeinsame Teilnahme an der Eucharistie noch immer nicht möglich ist.

Als Liturgen wirkten Pfarrer Michael Maxeiner, Pfarrerin Kathrin Müller und Pfarrer Günter Schmitz-Valadier. Für die Musik sorgte Julian Hollung. Im Schlussgebet wurde um Segen für weitere ökumenische Arbeit hier in Wachtberg aber auch weltweit gebeten.

Brigitte Uhl/gar