Superintendent und Skriba wiedergewählt

Kurz nach der Wiederwahl: Mathias Mölleken und Claudia Müller-Bück freuen sich, auf das, was kommt. Foto: Uta Garbisch

Mit großer Mehrheit hat die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel Mathias Mölleken als Superintendent und Claudia Müller-Bück als Skriba bestätigt. Die Tagung fand an diesem Wochenende erstmals als reine Video-Konferenz statt. Mölleken ist damit „nebenamtlicher Superintendent im Übergang“, wie er selbst sagte. Denn er geht im Herbst 2022 in Ruhestand. Die Entscheidung, ob das Amt anschließend im Haupt- oder Nebenamt ausgeübt werden soll, wollen die Abgeordneten aus den 13 Kirchengemeinden im kommenden Jahr tref

Will und wird weitermachen: Claudia Müller-Bück stellt sich der Synode vor. Foto: Uta Garbisch

fen. Bis dahin will der Meckenheimer Pfarrer Struktur- und Konsolidierungsprozesse weiter vorantreiben und zu Kooperationen der Gemeinden ermutigen. Claudia Müller-Bück, die als Skriba zweite Stellvertreterin des Superintendenten bleibt, sieht das ähnlich: „Ich fürchte mich nicht vor Veränderungen, denn sie bringen auch große Chancen mit sich.“

Digitale Kirche anschieben, den Blick über den Tellerrand weiten

In seinem jährlichen Bericht würdigte Superintendent Mathias Mölleken den phantasievollen Umgang der Kirchengemeinden mit den Folgen der Corona-Pandemie. Neben der analogen Praxis habe die digitale Kirche einen enormen Schub erhalten und sei „wichtiges Element für jedes kirchliche Zukunftsmodell“. Seelsorge und andere kirchliche Dienste seien nachgefragt und weiterhin notwendig. Finanziell habe die Pandemie allerdings zu einem signifikanten Rückgang der Kirchensteuereinnahmen geführt. Aktuelle Schätzungen erwarten für Bad Godesberg und die Voreifel nach Abzug aller Umlagen ein Minus von etwa 8,5 Prozent. Die für 2020 geplanten Einnahmen der Jugendbildungsstätte Merzbach haben sich zudem um 48 Prozent (rund 138.000 Euro) verringert. Konsolidierungsmaßnahmen seien daher auf Kirchenkreis- wie Gemeindeebene „dringend erforderlich“. Mölleken appellier

Wird weiter gestalten: Superintendent Mathias Mölleken bei seinem Bericht. Foto: Uta Garbisch

te außerdem an die Gemeinden, den Blick über den Tellerrand nicht zu verlieren. Als gutes Beispiel nannte er die Heiland-Kirchengemeinde, die seit kurzem eine Partnerschaft mit der Rheinischen Kirche in Südafrika pflegt: „Partnerschaftliche Beziehungen veranschaulichen christlichen Glauben, veranlassen zu globalem Denken und führen zu lokalem Handeln.“

Weniger Pfarrstellen erfordern Gestaltungsprozess und innovative Konzepte

Die Pfarrstellenzahl wird sich bis 2030 im gesamten Kirchenkreis mit seinen 13 Kirchengemeinden deutlich verändern. In der gesamten Evangelischen Kirche im Rheinland wird es voraussichtlich statt bisher 1.700 Pfarrerinnen und Pfarrern nur noch 1.000 geben. Dies hatte die Landessynode beschlossen. Die Gründe: Diese Zahl ist finanzierbar und gewährleistet einen Personalmix. Zudem fehlen Absolventen. Für den Kirchenkreis bedeutet dies, dass es anstelle der heutigen 21,5 Gemeindepfarrstellen nur noch 14,17 geben soll, dazu 8,6 Pfarrstellen in Schulen, Krankenhäusern und Gefängnissen. Dieser Rahmenplan löste bei etlichen Synodalen Nachfragen und Bedenken aus. Viele appellierten aber auch an die eigenen Reihen, die nächsten Jahre für die Gestaltung dieses Prozesses zu nutzen.

So sieht Synode digital aus: Einige der Teilnehmenden. Foto: Uta Garbisch

Superintendent Mathias Mölleken: „Es geht jetzt darum, die gestalterische Chance, die uns in diesem Zeitkorridor von zehn Jahren verbleibt, zu erkennen und in unseren Entscheidungen gezielt zu nutzen.“ Vor diesem Hintergrund wird auf Antrag der Kirchengemeinde Euskirchen der Beratungsprozess „Kirche in unserer Region 2030“ initiiert. Ziel ist unter anderem, kirchenkreisweit attraktive Pfarrstellen und einen Personalmix zu erhalten sowie in den Regionen innovative Konzepte zu entwickeln, erläuterte der dortige Pfarrer Gregor Weichsel.

Gewählt und berufen

Turnusgemäß waren insgesamt vier Positionen im Kreissynodalvorstand (KSV), dem Leitungsgremium des Kirchenkreises, für acht Jahre neu zu besetzen. Zu Synodalältesten wählte die Synode Gerlinde Habenicht aus Wachtberg und Hendrik Reinfeld aus Zülpich. Deren Stellvertreter werden Magdalena Winchenbach-Georgi aus Bad Godesberg und Karl-Heinz Carle aus Rheinbach. Außerdem rückt

Gewählt: Karl-Heinz Carle, Mathias Mölleken, Manfred Brede, Hendrik Reinfeld, Claudia Müller-Bück, Gerlinde Habenicht und Magdalena Winchenbach-Georgi. Foto: Uta Garbisch

Dr. Manfred Brede (Bad Godesberg) als dritter Stellvertreter für vier Jahre nach. Der KSV besteht aus insgesamt sieben Personen und entscheidet zwischen den Tagungen der Kreissynode über die Belange des Kirchenkreises. Neben Superintendent und Skriba sind dies der stellvertretende Superintendent (Assessor) und vier Frauen und Männer aus den Kirchengemeinden.

In die Leitung verschiedener Fachausschüsse berief die Synode Vorsitzende und deren Stellvertretung: Den Finanzausschuss leitet weiterhin Frank Bartholomeyczik (Meckenheim), sein Stellvertreter ist Alexander Beaumont (Bad Godesberg). Vorsitzende des Fachausschusses für Frauenfragen bleibt Magdalena Winchenbach-Georgi (Bad Godesberg), Stellvertreterin ist Heike Suhr (Meckenheim). Den Arbeitskreis Mission und Ökumene leitet Edna Li (Bad Godesberg), ihre Stellvertreter sind Dr. Manfred Wadehn (Bad Godesberg) und Pfarrerin Judith Weichsel (Bad Münstereifel). Vorsitzender des Nominierungsausschusses ist wie bisher Pfarrer Günter Schmitz-Valadier (Wachtberg), sein Stellvertreter Pfarrer Frank G. Raschke (Bad Münstereifel). Friederike Heiwolt (Euskirchen) und ihr Stellvertreter Christian Frommelt (Bad Godesberg) leiten den Ausschuss für Kirchenmusik.

Abgeordnete zur Landessynode

Bereits im Vorfeld haben die Synodalen per Briefwahl die Wachtberger Presbyterin Melina Wolf und Pfarrer Knut Dahl-Ruddies (Gefängnisseelsorge Euskirchen) zu neuen Abgeordneten der Landessynode gewählt. Frank Bartholomeyczik aus Meckenheim wurde wiedergewählt. Ihre Stellvertretung übernehmen Pfarrer Norbert Waschk (Bad Godesberg), Christiane Mathy (Meckenheim), Irmela Richter (Rheinbach) und Jens Schulz (Euskirchen).

Die virtuelle Synode fand am Freitagabend, 6. November 2020, und am Samstagvormittag, 7. November 2020, statt. Grußworte sprachen Landeskirchenrätin Iris Döring, die so auch von der Kirchenleitung grüßte und Superintendent Dietmar Pistorius von Nachbar-Kirchenkreis Bonn.

10 Jahre neuer Glanz

Historischer Gemeindesaal (Foto: Evangelische Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg)

Das zehnjährige Jubiläum der Wiedereinweihung ihres Historischen Gemeindesaals feiert die Erlöser-Kirchengemeinde Bad Godesberg am 17. März.

Das „Bild“ Martin Luthers 1917-2017 erläutert Pfarrer Norbert Waschk in einem Kurzvortrag mit Illustrationen. Das Trio Farrenc sorgt für die Musik. Arnim Klüser (Flöte), Ulrike Tiedemann (Violoncello) und Beatric Ebersberg (Klavier) spielen  Louise Farrenc (1804-1875), Trio e-Moll op. 45. Außerdem werden Impressionen aus zehn Jahren Historischer Gemeindesaal gezeigt.

Der Gemeindesaal entstand in den Jahren 1903/1904 im Herzen des Godesberger Villenviertels. Nach einer umfassenden Sanierung und Modernisierung präsentiert sich der Raum seit der Fertigstellung 2007 in altem und neuem Glanz. Die authentische Ausstattung von 1904 mit Deckengebälk, Parkettboden, Bühne, Stuckarbeiten und Sprossenfenstern ließ die Gemeinde liebevoll restaurieren. Seitdem finden dort zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen statt.

Die Feier im Historischen Gemeindesaal, Kronprinzenstraße 31, beginnt am Freitag, 17. März 2017, um 19 Uhr, mit einem Empfang. Ab etwa 20.30 Uhr ist Gelegenheit für Gespräche bei Getränken und einer guten Suppe.

Mehr: historischer-gemeindesaal.de

„Fürchtet Euch nicht!“

An ihren Pflichten erinnert: Norbert Waschk, Edgar Hoffmann, Andrea Hewig und Ulrich Zubusch (v.l.n.r.) sowie Superintendent Mathias Mölleken und Skriba Claudia Möller-Bück in der Meckenheimer Friedenskirche. Foto: Uta Garbisch

Vorstandsmitglieder wurden wiederverpflichtet:

Die große Vielfalt der sich stets erneuernden Kirche, das spiegeln für Superintendent Mathias Mölleken auch die 13 Gemeinden des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel. Sie unterstützen sich gegenseitig, sind füreinander da und brauchen einander. Gleiches gilt für die Mitglieder im Kreissynodalvorstand, die Mölleken am Freitagabend im Gottesdienst in Meckenheim wiederverpflichtete. Insgesamt fünf waren auf der Kreissynode am 5. November 2016 einstimmig gewählt worden.

Der Bad Godesberger Pfarrer Norbert Waschk übernimmt nun für weitere acht Jahre die Stellvertretung des Superintendenten. Die Pfarrer Ulrich Zumbusch aus Zülpich und Edgar Hoffmann aus Euskirchen bleiben für die gleiche Zeit erster und zweiter Stellvertreter der Skriba, Pfarrerin Claudia Müller-Bück aus Swisttal. Wie bisher gehört Andrea Hewig (Weilerswist) dem Kreissynodalvorstand als Synodalälteste an. Frank Bartholomeyczik (Meckenheim), bislang stellvertretender Ältester, war verhindert. Seine Einführung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Gleichzeitig entpflichtete Mölleken Markus Lochte (Bad Godesberg) als stellvertretenden Synodalältesten.

Markus Lorche schied aus dem Kreissynodalvorstand aus. Superintendent Mathias Mölleken dankte für sein vielfältiges Engagement, unter anderem als Vorsitzender des Finanzausschusses, Landessynodaler und im Aufsichtsrat des Diakonischen Werkes Bonn und Region.

In seiner Predigt in der Friedenskirche bekannte Superintendent Mölleken, dass er nach dem furchtbaren Anschlag in Berlin zunächst eine Art Sperre gegenüber dem Weihnachtsfest empfunden habe. Was sollte er seiner Gemeinde sagen, wenn Terror, Gewalt und Angst die Welt erschüttern und die Gesellschaft spalten. Da druckte die Berliner Morgenpost auf der Titelseite zusammen mit einem Bild vom Brandenburger Tor den Satz „Fürchtet Euch nicht!“ aus dem Lukasevangelium. Die alte Botschaft an die verängstigten Hirten der Weihnachtsgeschichte habe „Potential zum Dennoch“. Gerade jetzt sei der Zusammenhang der Menschen wichtig. „Und Gott wird wirksam auch in einer dunklen Welt“, so Mölleken.

Der Kreissynodalvorstandes (KSV) ist außerhalb der Synodentagungen das wichtigste Entscheidungsgremium im Kirchenkreis. Die Amtszeit der Mitglieder beträgt acht Jahre, alle vier Jahre wählt die Kreissynode die Hälfte der Mitglieder neu. Der KSV hat die Aufsichtsfunktion gegenüber den Gemeinden und tagt monatlich. Die Leitung hat der Superintendent. Ihm zur Seite stehen Assessor und Skriba (Protokoll). Ferner gehören dem Gremium vier Synodalälteste an, Frauen und Männer aus den Presbyterien des Kirchenkreises. Sie haben jeweils eine/n gewählten Stellvertreter/in.

Kümmern um Fremde ist Auftrag der Nächstenliebe

Leiten mit großem Rückhalt den Kirchenkreis weiter: Edgar Hoffmann, Norbert Waschk, Andrea Hewig, Ulrich Zumbusch und Frank Bartholomeyczik (v.l.n.r.). Foto: Uta Garbisch

Herbstsynode traf sich in Bonn-Friesdorf

Geprägt von großer Einmütigkeit tagte die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel. Ob Wahlen, Beschlüsse oder Haushalt: Nahezu alles wurde einstimmig verabschiedet. Auch im kommenden Jahr unterstützt der Kirchenkreis die hauptamtliche Flüchtlingsarbeit mit bis zu 45.000 Euro. Davon fließen als weitere Anschubfinanzierung zwei Drittel in die Region Euskirchen, der übrige Betrag in die Rhein-Sieg-Region. Hier und in Bad Godesberg, wo die Gemeinden diese Arbeit finanzieren, haben insgesamt drei Koordinatorinnen ihre Arbeit aufgenommen.

„Das Kümmern und Verantwortlich-Sein für den oder die Fremde ist ein unabweisbarer Auftrag im Sinne der christlichen Nächstenliebe“, betonte Mathias Mölleken. „Inzwischen geht es zunehmend um die Integration von jetzt hier lebenden Flüchtlingen“, so der Superintendent und Meckenheimer Pfarrer. Es gelte, diese Menschen auf ihre Asylverfahren vorzubereiten und zu begleiten. „Dann wird konkrete Hilfe benötigt, in unserer Gesellschaft anzukommen.“ Dieses Engagement müsse konzentriert fortgesetzt werden. Bereits in diesem Jahr hatte der Kirchenkreis für diesen Zweck 50.000 Euro investiert.

Einstimmige Wiederwahlen

Wichtige turnusmäßige Wahlen für den Vorstand des Kirchenkreises standen am Vormittag auf der Tagesordnung. Alle Personalentscheidungen wurden einstimmig getroffen, nur die Betroffenen enthielten sich jeweils. Der Bad Godesberger Pfarrer Norbert Waschk übernimmt für weitere acht Jahre die Stellvertretung des Superintendenten. Die Pfarrer Ulrich Zumbusch aus Zülpich und Edgar Hoffmann aus Euskirchen bleiben für die gleiche Zeit erster und zweiter Stellvertreter der Skriba. Wie bisher gehört Andrea Hewig (Weilerswist) dem Kreissynodalvorstand als Synodalälteste an. Frank Bartholomeyczik (Meckenheim), bislang stellvertretendes Mitglied, wurde ebenfalls gewählt.

Werkstatt für die Zukunft

Superintendent Mathias Mölleken vor der Synode. Er hatte außerdem Geburtstag und bekam ein Ständchen. Foto: Uta Garbisch

Superintendent Mathias Mölleken vor der Synode. Er hatte außerdem Geburtstag und bekam ein Ständchen. Foto: Uta Garbisch

„Wo wollen wir als Kirchenkreis und Kirchengemeinden 2030 stehen?“, fragte Mölleken die Abgeordneten. Zur Beantwortung dieser wichtigen Frage regte er in seinem Tätigkeitsbericht die Bildung einer „Projektgruppe Zukunft“ an. Als „Werkstatt“ solle sie Visionen für Kirche sammeln und entwickeln. Das Ziel sei „Dasein für andere in Seelsorge und Gemeinwesenarbeit“. Strukturelle Fragen um Finanzen, Personal oder neue Kirchenkreiszuschnitte sollten in diesem Denkraum eng mit der Möglichkeit zur spirituellen und physischen Rekreation verknüpft werden. Den Ball nahm sein Bonner Kollege Eckart Wüster gerne auf. Er erinnerte daran, dass die dortige Synode Gespräche über Fusionen schon vor einigen Jahren beschlossen hatte.

Forschung ohne Einwilligung?

Kritisch äußerte sich Mölleken zu einer Novelle des Arzneimittelgesetzes, über die der Bundestag am kommenden Mittwoch abstimmen will. Sie soll die fremdnützige Forschung an nichteinwilligungsfähigen Erwachsenen in Deutschland erlauben, auch wenn der konkrete Patient keinen persönlichen Nutzen davon hat. Es handele sich keineswegs um harmlose Tests, sondern um Forschung am Gehirn und am zentralen Nervensystem. In der Gesetzesvorlage seien tödliche Folgen nicht ausgeschlossen. Betroffen wären alle Nichteinwilligungsfähigen, die nicht oder nicht mehr in der Lage sind, selbst zu entscheiden, ob sie an einem medizinischen Versuch teilnehmen wollen. Besonders gefährdet seinen alle, die keine schützende Familie im Hintergrund haben. Eine gesellschaftliche Debatte ist nach Möllekens Worten unabhängig vom Abstimmungsergebnis erforderlich.

Fast ausgeglichen: Haushalt 2017

Das Kirchenparlament verabschiedete den Haushalt für das Jahr 2017 mit einem Gesamtvolumen von 3,36 Millionen Euro. Bei den insgesamt sieben Handlungsfeldern bilden Erziehung und Bildung mit 746.000 Euro den größten Posten. 711.000 Euro fließen in diakonische und soziale Arbeit, 682.000 Euro in Gemeindearbeit und Seelsorge. Vorgesehen ist eine Entnahme von etwa 22.000 Euro aus Rücklagen.

Die Abgeordneten beschäftigten sich außerdem mit den Planungen für das 500-jährige Reformationsjubiläum, die auf die große Reformationsgala „Luther – teuflisch gut“ als absolutem Höhepunkt am 31. Oktober 2017 zulaufen. Weitere Themen waren die aktuelle Pfarrstellen- und Personalplanung und die mögliche Deckelung der kreiskirchlichen Umlage. Letztere soll zunächst im Finanzausschuss weiter beraten werden.

Gewählt, beauftragt und gegrüßt

Gemeindezentrum Pauluskirche: Hier tagte die Synode. Foto: Uta Garbisch

Gemeindezentrum Pauluskirche: Hier tagte die Synode. Foto: Uta Garbisch

Die Synodalen aus den 13 Kirchengemeinden bestimmten die Vorsitzenden von insgesamt drei synodalen Ausschüssen. Christoph Müller (Wachtberg) leitet wie bisher den Fachausschuss für Kirchenmusik, sein Stellvertreter ist Christian Frommelt (Bad Godesberg). Für Kinder und Jugend bleibt Stefanie Rave (Euskirchen) zuständig, vertreten von Daniel Schöneweiß (Bad Godesberg). Neuer Vorsitzender im Finanzausschuss wird Wolfgang Budinger (Wachtberg), sein Stellvertreter ist Frank Bartholomeyczik (Meckenheim). Neue Synodalbeauftragung für Migration wird Claudia Müller-Bück, Skriba und Pfarrerin in Swisttal.

Die Synode traf sich zur diesjährigen Herbsttagung im Gemeindezentrum Pauluskirche der Evangelischen Thomas-Kirchengemeinde. In ihrem Grußwort lobte Bezirksbürgermeisterin Simone lobte Stein-Lücke die Arbeit der Kirchen. „Sie sind etwas ganz besonders in unserem Land und es wird viel zu selten darüber gesprochen.“ Grüße überbrachten Kirchenrat Eckart Schwab von der Rheinischen Landeskirche, Superintendent Eckart Wüster vom Nachbarkirchenkreis und die Meckenheimer Pfarrerin Back-Bauer als Vorstandsmitglied der Telefonseelsorge Bonn/Rhein-Sieg e.V.