Luther aufs Maul schauen

An fünf Abenden lässt die Kirchengemeinde Rheinbach Martin Luther persönlich zu Wort kommen. Nächster Termin: 24. November.

Anhand von ausgewählten, kurzen Passagen aus den Schriften des Reformators erkunden die Teilnehmenden exemplarisch sein Denken. Was treibt Luther an, und was davon ist uns heute noch wichtig?

Reicht die Behauptung, dass wir doch alle an den gleichen Gott glauben, heute schon zur Wiedervereinigung der Kirchen? Oder bleibt auch heute das „Wie“ unseres Glaubens eine ständige Herausforderung, Einheit in der Verschiedenheit zu suchen? Nur wer seine Wurzeln kennt, kann Zukunft Gestalten, sagt Pfarrer Dr. Diethard Römheld.

Er lädt ab September an insgesamt fünf Donnerstagen um 20 Uhr ins Gemeindehaus Rheinbach, Ramershovener Straße 6, ein:

8. September 2016, 20:00 Uhr
Die „95 Thesen“ (1517) und der Rückblick „Wider Hans Worst“ (1541). Was ist Gnade und wie bekomme ich sie? Welche Rolle spielt Kirche dabei?

22. September 2016, 20:00 Uhr
Ein Überblick über die Reformationsgeschichte mit einem Exkurs zur Bibelübersetzung

20. Oktober 2016, 20:00 Uhr
Das erste Gebot im „Großen Kathechismus“ (1529). Ist Glauben eine Herzenssache oder eine Frage der Erkenntnis?

3. November 2016, 20:00 Uhr
„Von der weltlichen Obrigkeit“ (1523). Wie steht Kirche zum Staat, und was hat die Bergpredigt in der Politik zu suchen?

24. November 2016, 20:00 Uhr
Die Kritik am Großkapital „Von Kaufhandlung und Wucher“ (1524). Luthers Haltung zu Handel und Kapital waren restriktiver als die Position des späteren Protestantismus.

EB/gar