Hauptthema Diakonie

Screenshot: ekir.de

Diakonie ist das Thema, das im Mittelpunkt der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland vom 12. bis 16. Januar in Bad Neuenahr steht. Diesem obersten Leitungsgremium der zweitgrößten deutschen Landeskirche gehören auch vier Delegierte des Evangelischen Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel an.

Ganz konkret geht es etwa darum, Kinderarmut wirksam zu bekämpfen. Der rheinische Präses Manfred Rekowski fordert eine Grundsicherung für Kinder. Bisherige pauschale Zahlungen zur Existenzsicherung von Kindern sollten durch die Grundsicherung als einzige Leistung ersetzt werden, sagt der leitende Theologe der rheinischen Kirche. Die hiesige Kreissynode hatte sich bereits im Mai 2019 für die Einführung der Kindergrundsicherung ausgesprochen.

Die 206 stimmberechtigten Abgeordneten der Landessynode aus den 37 Kirchenkreisen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland beschäftigen sich auch mit der Frage, wie junge Leute stärker und besser als bisher an kirchlichen Gremien beteiligt werden können. Zudem sind Nachwahlen bei nebenamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung nötig. Finanz- und Haushaltsbeschlüsse stehen nicht auf der Tagesordnung. Diese wurden bereits bei einer eintägigen Landessynode im vergangenen September in Bonn – Bad Godesberg gefasst.

Der Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel ist in Bad Neuenahr vertreten durch Superintendent Mathias Mölleken (Kirchengemeinde Meckenheim), Pfarrer Siegfried Eckert (Thomas-Kirchengemeinde Bad Godesberg), Irmela Richter (Kirchengemeinde Rheinbach), Frank Bartholomeyczik (Kirchengemeinde Meckenheim) sowie den berufenen Synodalen Norman Rentrop (Bad Godesberg) bzw. seine Vertreterin Dr. Ebba Hagenberg-Miliu (Bad Godesberg). Wie gewohnt, werden Sie nach Abschluss der Synode ihre Eindrücke an dieser Stelle schildern.

Landessynode: Die Beschlussvorlagen (Drucksachen) und Terminpläne sind online zugänglich: www.ekir.de/landessynode. Die Plenarsitzungen können im Internet im Livestream verfolgt werden.

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 10. Januar 2020