Spendenaufruf – Die Not ist riesig

Fluten in Meckenheim. Foto: privat

Spendenaufruf für besonders von der Unwetterkatastrophe Betroffene: Auch in unserem Kirchenkreis Bad Godesberg – Voreifel haben die sintflutartigen Regenfälle von Mittwochnacht unendliches Leid über unzählige Menschen gebracht. Er herrscht tiefe Betroffenheit und Fassungslosigkeit darüber, dass so viele Menschen –etwa in Euskirchen oder Rheinbach ums Leben gekommen sind, viele weitere verletzt wurden und Tausende ihr Hab und Gut, nicht selten auch ihre Wohnung oder ihr Haus verloren haben. In Gedanken und im Gebet sind wir bei den Betroffenen und dabei besonders bei denen, die um einen Angehörigen trauern.

Zugleich gibt es nun auch eine immense Anstrengung der Hilfskräfte sowie eine beeindruckende Bereitschaft zur Nachbarschaftshilfe. Die Gemeinden in den betroffenen Gebieten sind nun auch unsere Nachbarn und Geschwister, die wir nach Kräften unterstützen sollten. Dazu richtet der Kirchenkreis einen Sofort-Hilfe-Fondsein, den wir mit Mitteln aus Rücklagen des Kirchenkreises bestücken werden.

Im Blick auf diese Soforthilfe bitten wir auch die Gemeinden im Kirchenkreis, ab dem kommenden Sonntag die Klingelbeutelkollekte umzuwidmen und dies nicht nur einmalig, sondern in den nächsten Wochen zu tun, da die Not der Menschen riesig ist. Genauso sind Einzelspenden von Gemeindegliedern sehr willkommen.

Das Spendenkonto des Kirchenkreises Bad Godesberg-Voreifel lautet:
IBAN DE61 3705 0198 0020 0391 29, Sparkasse KölnBonn
Stichwort: Sofort-Hilfe Unwetterkatastrophe

 

Ebenso unterstützt der Kirchenkreis den Spendenaufruf des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Überweisungen sind zu richten an das Spendenkonto der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, KD-Bank, IBAN DE79 3506 0190 1014 1550 20, Stichwort: Hochwasser-Hilfe.

Es ist das Gebot der Stunde, in dieser so für so viele Menschen existentiell bedrohlichen Lage zu helfen, sei es durch praktische Hilfe, wo dies möglich ist, und genauso durch Sach- oder Geldspenden, vielleicht auch das Angebot, Menschenaufzunehmen, die ihr Zuhause verloren haben.

Herzlich möchten wir Ihnen schon jetzt für alle Hilfe und Unterstützung danken.

Mathias Mölleken, Superintendent           Norbert Waschk, Assessor

Geschrieben von Dr. Uta Garbisch am 16. Juli 2021